Liebe Wanderfreunde,

 

die Ortsgruppe wünscht Ihnen viele schöne erlebnisreiche Wanderungen.

Frisch auf und herzliche Grüße von Ihrem  

Odenwaldklub Ortsgruppe Eberbach e.V.


-> Wandern = Ausdruck von Freude und Entspannung in der Natur <-


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Wanderungen im Bezirk 9
Wanderprogramm für Monat Juni 2019.pdf
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Ganzjähriger Wanderplan der Ortsgruppe Eberbach

 

2019

(Durchgeführte Wanderungen 2018 siehe am Ende dieser Seite)

Sonntag, 16. Juni

Neckarsteig - Vom Kirschendorf nach Eberbach

TP: 9:15 Uhr Bahnhof Eberbach, S-Bahn und Bus 822 nach Neunkirchen. Streckenwanderung – Reiher See – Wilder Waibelsberg – Burg Stolzeneck – Rockenau – Eberbach

Länge: 14 km, Gehzeit 4 Stunden, S 2, R + E

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Anmeldung bis 14. Juni erforderlich

Kosten: Bahn- und Busfahrt anteilig 

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Die Wanderung „Horn-Schnorrn-Vöckel-Rohr-Geis muss leider aus gesundheitlichen Gründen des Wanderführers auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.....

 

Sonntag, 30. Juni 

Horn-Schnorrn-Vöckel-Rohr-Geis

Hornbach/Schnorrenbach/Vöckelsbach/Rohrbach/Geisenbach 

Rundwanderung vom Orchideencafé durch hügelige, offene Landschaft und schattenspendende Wälder über die o. g. fünf kleinen Ortschaften.

TP: 9:00 Uhr P „Grüner Baum“ mit Pkw. Fahrt nach Birkenau/Hornbach 

Länge: 13 km, Gehzeit 4 Stunden, S 2, R+ E 

WF: Jürgen u. Gerlinde Sigmund, Tel. 06271-54 63  oder 06271- 944 974 

Anmeldung bis 28. Juni erforderlich!

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer 

 

...deshalb bietet Ruth folgende nachstehende Ersatzwanderung an:

 

Sonntag, 30. Juni 2019 

Vom Melacpass, Waldhilsbach und Gaiberg über den Bärenbrunnen nach Leimen

 

TP: 9.15 Uhr Bahnhof Eberbach mit S-Bahn nach Neckargemünd / Bahnhof

                       Wanderung mit Steigungen durch schattenspendende Wälder und Ausblicken bis in den nördlichen                        Schwarzwald

                       Wanderstrecke: 16 km, Gehzeit 4 Stunden, S3, Rucksackverpflegung, evtl. Schlusseinkehr

Rückfahrt mit Straßenbahn von Leimen nach HD-Weststadt/Südstadt und S-Bahn nach Eberbach

Anmeldung bis 28. Juli erforderlich!

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974 

Kosten: Bahnfahrt

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Sonntag, 14. Juli

(Termin wurde vom 7. auf den 14. verlegt)

Stilles Heiligkreuzkirchlein im Wald

TP: 9:30 Uhr, P „Grüner Baum“

Hier Beginn der Rundwanderung, steiler Anstieg zur Marienhöhe, Drei Hasen-Hütte, Sommerhalde, Heiligkreuzkirchlein, Eberbach.

Länge: 13 km, Gehzeit 3,5 Stunden, S 3, R + evtl. E

Sw: Marienhöhe/Drei-Hasen-Hütte, 500 jähriges Kirchlein

WF: Ingrid und Rainer Klaus, Tel. 06274-14 27

Keine Anmeldung erforderlich

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 Sonntag, 21. Juli

Sternwanderung des OWK-Bezirk 9 - Rund um Eberbach

TP 9:30 Uhr, Bahnhof Eberbach

Rundwanderung über Felsenquelle, Hütte an der Hiobskehre, Waldquelle, Gymnasium, Leopoldsplatz

Länge: 10 km, Gehzeit: 2,5 Stunden, S1, R +E

Sw: Aussichten auf die Odenwaldberge und das Ittertal/Neckartal

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Keine Anmeldung erforderlich  

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 Sonntag, 4. August

Kühler Wald in der Raubach

TP: 9:30 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw

Angenehme Wanderung in schattenspendenden Wäldern

Länge: 12 km, Gehzeit: 4 Stunden, S2, R + E

Sw: Raubacher Tal mit Waldhubendörfern

WF: Manfred Killmaier, Tel. 0152-373 105 90

Keine Anmeldung erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer 

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 Sonntag, 18. August

Immer knapp daran vorbei…

TP: 9:00 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw zur Fahrt nach Schönau

Beginn der Wanderung: 9:30 Uhr Parkplatz Edeka in Schönau

Schönau-Wolfsgrube – Heddesbach – Eichköpfel -Astahütte (Hkst) – Altneudorf - Schönau

Länge: 18 km, Gehzeit: 4,5 Stunden, S 2, R + E

Zu Beginn Anstieg über Treppe, gemäßigter Anstieg bei 150 Hm auf 2,5 km

Sw: Mönchsbrunnen - ND Bäckermädel - Ausblicke nach Heddesbach u. Heiligkreuzst.

WF: Erika von Landenberg, Tel. 06228-911 108

Keine Anmeldung erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer 

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 Sonntag, 1. September

Zur Wildenberg im fränkischen Odenwald   

TP: 9:30 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw

Abwechslungsreiche Rundwanderung bei Kirchzell und zur Burg Wildenberg

Sw: Bildstöcke, Sühnekreuze, Burgruine Wildenberg

Länge: 14 km, Gehzeit 4 Stunden, R, keine Einkehr, S 3

WF: Wolfgang Mudra 06263-33 99 591

Keine Anmeldung erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer

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 Sonntag, 15. September

Neckarsteig von Mosbach nach Gundelsheim

TP: 9:15 Uhr Bahnhof Eberbach, S-Bahn nach Mosbach

Geistereiche – Nachtigallenweg - Hornberger WaldBurg Hornberg – Steinbachklinge – Michaelsberg - Gundelsheim

Sw: Altstadt MOS, Burg Hornberg, Kapelle am Michaelsberg, Weinberge

Länge: 15 km, Gehzeit 4 Stunden, S 3, R + E

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Anmeldung erforderlich bis 13. September

Kosten: Bahnfahrt anteilig 

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 Sonntag, 22. September

Vom Widder zum Ritter - Auf dem Jahresweg HW 19 (blaues Quadrat)

TP: 9:15 Bahnhof Eberbach, S-Bahn nach Hirschhorn

10:00 Uhr Abfahrt mit Bus nach Rothenberg. Wanderung nach Hirschhorn und anschließender Stadtführung.

Sw: Wasser-Widder, Schloss Hirschhorn

Länge: 8 km, Gehzeit 2,5 Stunden, S 2, R + E

Kosten für Fahrt nach Hirschhorn + Rothenberg + Stadtführug in Hirschhorn

WF: Christel Peinert, Vors. OG Hirschhorn

Anmeldung erforderlich bis 20. September bei

Ruth Schätzle-Schneider, 06271- 944 974 

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 Sonntag, 29. September

Interessante Rundwanderung: Holderbach – Unterdielbach - Burg Eberbach

TP: 9:30 Uhr Bahnhof Eberbach

Sw: Holdergrund, Curt-Brand-Hütte, Burg Eberbach

Länge: 14 km, Gehzeit 4,5 Stunden,

S 3, R, keine Einkehr

WF: Rosemarie Elgetz, Tel. 06271-94 66 151

Anmeldung erforderlich bis 27. September

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 Sonntag, 6. Oktober

Zieletappe Neckarsteig, Gundelsheim - Bad Wimpfen

TP: 9:15 Uhr Bahnhof Eberbach, Bahnfahrt über Neckarelz nach Gundelsheim

Wanderstrecke und Sw: Burg Guttenberg - Jüdischer Friedhof – Bergkirche – Heinsheim - Bad Wimpfen

Länge: 13 km, Gehzeit 4 Stunden, S 3, R + E

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Anmeldung erforderlich bis 4. Oktober

Kosten: Bahnfahrt anteilig 

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 Sonntag, 27. Oktober

Durch die Obrunnschlucht

TP: 8:20 Bahnhof Eberbach zur Fahrt mit VIAS nach Mümling-Grumbach.

Wanderstrecke:  Mümling-Grumbach - Hardtberg  Obrunnschlucht.- Höchst  Mümlingtal - Mümling-Grumbach

Sw: Schlucht 3 km lang, 17 m unter Straßenniveau, Modelle von Mühlen, Schlössern, Märchenwelt im Maßstab 1:20. 1882 durch OWK begehbar gemacht.

Länge: 11 km , Gehzeit: 3,5 Stunden  S 3, R + E

WF: Renate Walldorf, Tel. 06272-39 147

Anmeldung erforderlich bis 25. Oktober

Kosten: Bahnfahrt anteilig 

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 Sonntag, 10. November

Erinnerung an Schellekattel - Nostalgische Wanderung

TP: 9.30 Uhr P “Grüner Baum” mit Pkw zur Fahrt in Fahrgemeinschaft Bahnhof Hetzbach.

Krähberghalle - alte Strecke der Schellekattel – Reußenkreuz - Hetzbach

Sw: Hetzbach, herbstliche Wälder, Reußenkreuz

Länge: 13 km, Gehzeit: 3,5 Stunden

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Keine Anmeldung erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer

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Sonntag, 8. Dezember

Jahresschlusswanderung

TP 13.30 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Zu einer Hütte auf Eberbacher Gemarkung

Länge: 8 km; Gehzeit: zwei Stunden; S2; R

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-94 49 74

Keine Anmeldung erforderlich


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Durchgeführte Wanderungen in 2019


Sonntag, 2. Juni

Kühler See bei Robern

TP: 9:30 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw

Rundwanderung ab P Roberner See – Seeschlag – Auerhahnenschlag – Bäckerstein – P Roberner See

Länge: 12 km, Gehzeit: 3,5 Stunden, S 2, R + E

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Anmeldung bis 31. Mai erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer 

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Als Ruth Schätzle-Schneider im Oktober 2018 die Wanderung um den kühlen See bei Robern plante, ahnte sie nicht, dass eine Kühlung an diesem Tag mehr als willkommen sein würde. Trotz angekündigter Temperaturen von 30° C ließen sich 22 Wanderer nicht davon abhalten, Ruth zu begleiten.
Der Weg führte überwiegend durch schattenspendenden Wald, in dem ein immer wieder aufkommendes Lüftchen führ angenehme Kühlung sorgte. Für die mentale Abkühlung war immer wieder der Seebach zu hören und zu sehen. Dieser dient auch als Zu- und Abfluss des Robener Sees und kann ungehindert sein eigenes kleines Bachbett bilden, was sich in der mäandernden Form bemerkbar macht. In den Seebach mündet der Wallenbach, dessen Quelle nicht weit entfernt oberhalb der Holzapfelbaumhütte entspringt. Übrigens mündet der Weißbach bei den Drei Dohlen in den Seebach. Der Seebach mündet bei Neckargerach in den Neckar.
In der 2005 von Waldarbeitern gebauten Holzapfelbaumhütte rastete die Gruppe, um frisch gestärkt den Weg fortzusetzen. Ein kurzer Stopp am Bäckerstein wurde von Ruth dazu genutzt, um die Geschichte für den Namen dieses Mordsteines wiederzugeben.  
Ein Bäcker und ein Metzger aus Fahrenbach gerieten in heftigen Streit und töteten sich dabei gegenseitig. Uneinigkeit herrschte in der Wandergruppe, wer wohl wen zuerst getötet hat.

Wir wanderten weiter auf einem Naturweg, der von allen problemlos bewältigt wurde. Nicht die herumliegenden Äste, Steine oder die Unebenheiten waren die Herausforderung, sondern rote Waldameisen, die sich über eine lange Strecke des Weges verteilten. Wer stehen blieb musste mit einem Angriff rechnen, so dass jeder bemüht war die Nachfolgenden nicht zum Anhalten zu bringen. Ein junger Dachs rannte aufgeschreckt zurück in seinen Bau.
Nach einer letzten Rast am Brunnen kamen alle unbeschadet wieder am Ausgangspunkt an und waren Ruth für die entspannte und angenehme Wanderung dankbar.

Text: Jürgen Creß


 Sonntag, 19. Mai

Gespenstische Burg Freienstein

TP: 9:30 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw

Rundwanderung ab P in Gammelsbach - Burg Freienstein – Leonhardshof –Rothenberg - P in Gammelsbach

Sw: Burg Freienstein, Ruine St. Leonhards-Kapelle

Länge: 12 km, Gehzeit 4 Stunden, S 2, R

WF: Rosemarie Elgetz, Tel. 06271-94 66 151

Anmeldung erforderlich bis 17. Mai, Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer

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In Gammelsbach starteten wir an der Burgruine Freienstein. Der Rundweg S6, führte uns über Grubers Eiche zur Ruine der Leopoldskapelle. Der Wettergott beschenkte uns mit einem warmen, sonnigen Tag. Die Regenjacken konnten im Auto bleiben. Der Wanderweg verlief durch wunderschöne Wälder. Die Wege waren sehr angenehm zu laufen.

Bei dieser Wanderung ging es sehr fröhlich zu. An einer schönen Wegkreuzung, an der wir genug Platz hatten, spielten wir „Kuhstall“. Eines von vielen Naturerlebnisspielen mit viel Spaß. Nachdem geklärt war, wer eine Kuh und wer ein Kuhstall darzustellen hatte und auf welches Kommando sich die „Ställe und Kühe“ auflösen um sich wieder neu zu formieren, ging der Spaß erst richtig los. Alle Teilnehmer machten mit und es wurde viel dabei gelacht. Selbst die anfänglichen Skeptiker waren von diesem Spiel so angetan, dass die Frage aufkam „wann machen wir das mal wieder“?

Eure Erzählkünstlerin und Wanderführerin

Rosemarie


Sonntag, 5.  Mai

Blühende Rhododendren

TP: 9:45 Uhr Bahnhof Eberbach, S-Bahn, Abfahrt 9.59 Uhr nach HD Weststadt/Südstadt, 11:04 Uhr Bus 39, ab AloisLink-Platz. Beginn der Wanderung Haltestelle Speyererhof 11:15 Uhr.

Blockhaus-Mammutbäume-Ehrenfriedhof-Bierhelderhof-Rohrbach, sanfte Anstiege

Länge: 12 km, Gehzeit 3,5 Stunden, S 2, R+E

Sw: Blick zum Heiligenberg, Rhododendren, Mammutbäume, Ehrenfriedhof

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Anmeldung bis 3. Mai erforderlich

Kosten: Bahn- und Busfahrt anteilig 

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Trotz Temperaturen, die eher in den Februar als in den Mai passten und anfänglich ungemütlich kaltem Wind, fanden sich 21 Wanderer ein, um mit Ruth Schätzle-Schneider auf Tour zu gehen. Los ging es mit der S-Bahn Richtung Heidelberg. Bis zum ersten Etappenziel am Speyerer Hof stiegen weitere Mitglieder des OWK zu. Die Wanderung begann zu dem ersten Etappenziel, den Rhododendren, welche leider etwas spärlich blühten. Ein Tribut an die „noch“ herrschende Kälte. Bei den Mammutbäumen angekommen, war für die meisten das Faszinierendste die dicke Rinde dieser Zypressenart. Im Jahr 1846 gepflanzt, thronen etliche der Baumriesen über allen anderen Bäumen. Mit ihren 150 Lebensjahren stecken die Heidelberger Mammutbäume allerdings noch in den Kinderschuhen.

Weiter ging es zum Gaisbergturm. Unterwegs begegneten der Gruppe immer wieder kunstvoll gestaltete Bänke und Tische, die teils von Forstgesellen, teils von Bewohnern der Heidelberger Werkstätten angefertigt wurden. Der Turm selbst ist mit 13 Metern nicht gerade der höchste im Odenwald, einzigartig jedoch ist seine umlaufende Wendeltreppe, über die man die Aussichtsplattform erreicht. Der Turm ist dem Leuchtturm von Alexandria nachempfunden. Aussichten über die Rheinebene zu den Pfälzer Bergen und zu Ausläufern des Nordschwarzwaldes belohnten den Aufstieg.

Die nächste Etappe führte zum Ehrenfriedhof, der den Gefallenen aller Opfer von Kriegen und Gewalttaten gewidmet ist. Er beeindruckt zusätzlich durch Buntsandsteinquader auf denen Namen und Sterbedatum der Soldaten aus den beiden Weltkriegen gemeißelt sind. Schaute man auf das Alter der Toten, wurde einem schnell klar, dass ein Krieg das Schlimmste ist, was Menschen sich antun können.

Der Abstieg nach Rohrbach fand teilweise im Gänsemarsch statt, so dass die Gruppe eine ziemlich lange Schlange bildete.

Alles in allem wieder mal ein gelungener Wandertag, organisiert und durchgeführt von Ruth Schätzle-Schneider.

 

Text und Bilder von Jürgen Creß


Ostermontag, 22. April

Panoramaweg über dem Sensbachtal

TP 9:30 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw

Sensbacher Friedhof- Reußenkreuz - Ober-Sensbach- Sensbacher Friedhof

Länge: 17 km, Gehzeit: 4,5 Stunden; S 3

anspruchsvoll, steiler Anstieg: R

Sw: Dorfbrunnen in Unter-Sensbach, Waldfriedhof, Ausblicke, stille Wälder

WF: Wolfgang Mudra, Tel. 06263-33 99 591

Keine Anmeldung erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer 

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Der Ostermontag erwachte mit sommerlichen Temperaturen. Die Wandergruppe war 24 Personen stark. Einige Gäste aus dem Hohen Odenwald, Mosbach und Neunkirchen durften wir zu dieser anspruchsvollen Wanderung begrüßen. Unser Wanderführer zeigte und erklärte uns wundervolle Ausblicke auf Höhen und Wiesen des Sensbachtals. Doch das Sensbachtal ist steil. So kamen wir alle, während des sich in die Länge ziehenden Anstieges, ordentlich in's Schwitzen. Es tat gut, oben auf der Ebene nach 17 km den Parkplatz zu erreichen. Wieder war es ein gelungener, erlebnisreicher Wandertag mit Gästen, Mitgliedern und Freunden. Kommt doch mal mit!!


  Sonntag, 7. April

Ist es laut am Lärmfeuer?

Eine sportliche Ausdauerwanderung

TP: 8:25 Uhr Bahnhof Eberbach zur Fahrt mit der Odenwaldbahn (VIAS) nach Erbach.

Erbach-Brudergrund-Mossautal-Rohrbach-Lärmfeuer-Grasellenbach

Sw: Wildgehege Brudergrund, Mossautal, offene Landschaft im Frühling

Länge: 19 km in 5 Stunden, S 3, R+ evtl. E

WF: Renate Walldorf, Tel 06272-39 147

Anmeldung bis 5. April erforderlich

Kosten: Bahn- und Busfahrt anteilig 

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Es war wieder ein wunderschöner und harmonischer Sonntag im Frühling 2019. Die Fotos sprechen ihre eigene Sprache. Renate führte die 16 Wanderer sicher durch den tiefen Odenwald von Erbach über den Brudergrund. Das Rehwild kam gleich ans Gatter, als es uns bemerkte. In herrlichem Sonnenschein wanderten wir nach Mossautal und dann steil aufwärts in Richtung Rohrbach zur Gaststätte Lärmfeuer. Die Pause tat uns nach 10 km gut, doch wir hatten nach dem Mittagessen noch eine ordentliche Strecke von 9 km mit Steigungen vor uns. Natürlich haben alle die komplette Strecke nach Grasellenbach geschafft. Mit Bus und Bahn geleitete uns unsere Renate wieder sicher zurück nach Hirschhorn bzw. Eberbach. Ich bin stolz auf euch. Wir sehen uns am Ostermontag zur nächsten Wanderung? 

Eure Ruth


 Sonntag, 17. März

Kommt mit in das 5-Mühlen-Tal

TP 9:30 Uhr, P Grüner Baum mit Pkw zur Fahrt nach Neckarmühlbach

Rundwanderung im 5-Mühlen-Tal, Jüdischer Friedhof, Burg Guttenberg 

Sw: Mühlen, Jüdischer Friedhof, Burg Guttenberg

Länge: 10 km, Gehzeit: 2,5 Stunden, S 2, R+E

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Anmeldung bis 15. März erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer

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Nach lang anhaltendem Regen in der letzten Woche schien die Sonne an diesem Sonntag prächtig von einem blauen Frühlingshimmel. Wir waren eine recht starke Gruppe 20 Wanderfreunden. Joachim erklärte uns so einiges zum Fünf-Mühlen-Tal und Ruth zeigte uns interessante Einzelheiten oben am Jüdischen Friedhof. Durch den Privatwald derer von Gemmingen wanderten wir zur Burg Guttenberg und genossen diesen herrlichen Weitblick hinüber über den Neckar nach Gundelsheim, auf die Burg Horneck bis zum Michaelsberg. Der Wanderweg von der Guttenberg zur Siegelsbacher Mühle war wegen Sturmschaden gesperrt. Doch Jochim und Ruth geleiteten sicher die Teilnehmer zur Mühle hinunter. Kaum saßen wir im Lokal, setzte erneut Regen ein. Es hat wieder Spaß gemacht mit euch zu wandern.

 

Bis bald Eure Ruth


Sonntag, 24. Februar

Unterwegs im Heilbronner Land

TP 9:30 Uhr, P Grüner Baum mit Pkw

Rundwanderung ohne Anstiege von Kochendorf nach Oedheim. Wir parken bei Schnitzel-Charly in Kochendorf

Länge: 11 km, Gehzeit: 3 Stunden, S 2, R+E

Sw: Wanderbahn, Nord-Bahnhöfle, Schloß Oedheim

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974

Anmeldung bis 22. Februar erforderlich

Kosten: 3 € pro Mitfahrer an den Fahrer

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Die Wanderung im „Heilbronner Land“ am Sonntag hätte zweifellos unter dem Motto stehen können „Endlich im Sonnenschein unterwegs“, nachdem uns der Regen bei den ersten drei Wanderungen ein steter Begleiter war.

Strahlend blauer Himmel und Vogelgezwitscher, da schlägt jedes Wanderer-Herz in freudigem Takt.

Unsere Wanderführerin Ruth, führte eine recht starke Gruppe 23 Wanderfreunde über die „Wanderbahn von Kochendorf nach Oedheim“. Als in Kochendorf aufgewachsene Schwäbin wurden Kindheitserinnerung wach, von denen sie recht bunt zu berichten wusste.

So hörten wir, dass das jetzige Einkaufszentrum früher der Firmengrund der Glockengießerei Bachert war. Firma Hengstenberg hieß damals Unterland-Konserven. Dagegen besteht die Stahlmöbelfirma Hänel auch heute noch. Auf den ehemaligen Gleisen des „Entenklemper“, wanderten wir über den Kocher nach Oedheim. Zu aller Überraschung standen wir plötzlich vor der Luftreederei MERAVO und deren Hubschrauber-Landeplatz. In Oedheim machten wir erstmals Rast vor einem alten geheimnisvoll anmutenden Schloss hoch über dem Kocher. Danach ging es, dem Kocher abwärts folgend, weiter über die Kocher-Auen nach Hagenbach. Nun war es nicht mehr weit bis zu unserer Schlusseinkehr beim Schnitzel-Charly.

Wiederum war es ein gelungener Wandersonntag. 

Zu unseren Wanderaktivitäten laden wir alle Wanderfreunde, nicht nur unsere Mitglieder, recht herzlich ein.

Die nächste Wanderung ist am 17.März durch das Fünf-Mühlen-Tal, die wiederum von Ruth geführt wird.

(siehe vorstehende geplante Wanderungen)


Sonntag, 10. Februar

Wanderung bei Hirschhorn

TP 9:15 Uhr, Bahnhof Eberbach

Weite Ausblicke in das Neckartal

Länge: 11 km, Gehzeit: 3 Stunden, S 2,  R+E

Sw: Lassen wir uns überraschen

WF: Renate Walldorf, Tel 06272-39 147.

Anmeldung bis 8. Februar erforderlich

Kosten: Bahnfahrt anteilig 

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Auch an diesem Sonntag waren starker Regen und erhebliche Windböen vom Wetterdienst angekündigt. Doch so etwas schreckt unsere Wanderer nicht ab. Natürlich hatte unsere Wanderführerin, Renate Walldorf, die Gefahrenlage im Blick und richtete die Wanderstrecke entsprechend aus. Doch, wer sagt es: Das Wetter hielt! Auf einer 13 km langen Wanderstrecke durch winterliche Hirschhorner Wälder, auf dem die Wanderer Spuren im Schnee hinterlassen konnten, kam kein Sturm auf. Kaum waren die 12 Teilnehmer an der Wanderung unten in Hirschhorn angekommen, setzte starker Regen und Sturm ein. Alle waren zufrieden und kehrten mit roten Wangen in ein Lokal in Hirschhorn zur Schlusseinkehr ein.

 

Kommt doch mal mit.

Die nächste Wanderung findet am Sonntag, 24. Februar, im Heilbronner Land statt. Näheres dazu siehe in der Ankündigung auf dieser Website. 


Sonntag, 27. Januar

Winterwanderung am Itterberg

(Ausweichtermin für die am 13.01.2019 angesetzte Wanderung)

TP 10:30 Uhr, Bahnhof Eberbach

Über Gymnasium, Felsenquelle, von Göler-Hütte, An der Ruhe – Bauriedhütte - Karlstal

Länge: 11 km, Gehzeit: 3,5 Stunden, S 2, Anstiege, R

Sw: Ausblicke auf Eberbach und Neckar-/Ittertal

WF: Wolfgang Mudra, Tel. 06263-33 99 591

Keine Anmeldung erforderlich  

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Unser Wanderführer, Wolfgang Mudra, startete einen erneuten Versuch, die für 13. Januar angesetzte Wanderung durchzuführen. Doch auch an diesem Sonntag war es mit dem vorhergehenden kalten und trockenen Winterwetter vorbei. Eine wärmere Phase setzte ein – und man wollte es nicht glauben – es regnete wieder stetig. Doch nach einer Stunde, wo sieben hartgesottene und Wetter erfahrene Wanderfreunde durch den triefnassen Wald am Itterberg wanderten, hörte der Regen auf. Sie wurden mit herrlichen Ausblicken belohnt. Vier Stunden waren sie unterwegs. Die "Von-Göler-Hütte" war die erste Station, bis zur Wegekreuzung. "An der Ruhe" ging es nochmals bergauf, so dass niemand frieren musste. Weiter ging es zur Bauriedhütte - mit klarem Ausblick in das Ittertal und auf den Ohrsberg - vorbei am Höchsten Baum des Odenwaldes hinab ins Karlstal. Mit roten Wangen und "verpackten" Regenschirmen verabschiedeten sich die Wanderfreunde.

Bis zum nächsten Mal am Sonntag, 10. Februar, mit Renate Walldorf, bei Hirschhorn. 


Sonntag, 13.Januar

Winterwanderung am Itterberg

TP 10:30 Uhr, Bahnhof Eberbach

Über Gymnasium, Felsenquelle, von Göler-Hütte, An der Ruhe – Bauriedhütte - Karlstal

Länge: 11 km, Gehzeit: 3,5 Stunden, S 2, Anstiege, R

Sw: Ausblicke auf Eberbach und Neckar-/Ittertal

WF: Wolfgang Mudra, Tel. 06263-33 99 591

Keine Anmeldung erforderlich  

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Unsere erste Wanderung im neuen Jahr fiel buchstäblich in's Wasser. Es regnete in Strömen. Mit unserem Wanderführer Wolfgang Mudra waren wir vier Wanderer. Der absolute harte Kern. Wegen des Wetters kürzte unser Wanderführer die Strecke ab von geplanten 11 km auf 6 km. Wir lernten wieder etwas „Neues“ in unserem Wald kennen. Eine alte inzwischen zerstörte Bunkeranlage von 1930 am Horn von (nein nicht Afrika) Eberbach. Wir waren auf der relativ kurzen Strecke unterwegs teils auf dem Neckarsteig, zum Horn, der Felsenquelle, der Kaiser-Wilhelm-Linde ins Karlstal.

 

Die Wanderung wird am Sonntag, 27. Januar nachgeholt, in der Hoffnung auf besseres Wetter.

 

Treffpunkt: 10:30 Uhr vor dem Bahnhof in Eberbach


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Durchgeführte Wanderungen in 2018 


Sonntag, 9. Dezember 

Jahresabschlusswanderung  

TP 13.30 Uhr, Bahnhofsvorplatz  

Zu einer Hütte auf Eberbacher Gemarkung  

Länge: 8 km; Gehzeit: zwei Stunden; S2; R 

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-94 49 74 

 

Zur letzten Wanderung des OWKE fanden sich am Sonntag 15 unerschrockene, dem Wetter trotzende Wanderer/innen zusammen um das ereignisreiche Wanderjahr 2018 in froher Runde zu beenden. Jeder der Teilnehmer hatte diesmal (s)einen Begleiter dabei  --> den Regenschirm. Ziel der kurzen Wegstrecke war die Waldhütte am Weißen Sandweg der zum Jagdhaus am Spitzberg führt. Dort wurden die Wanderer mit wohltemperiertem Glühwein empfangen; passend zur Jahreszeit und passend zum Wetter an diesem Tage. Gestärkt von mitgebrachtem Gebäck und sonstigen Leckereien und vor allem "gut gelaunt" wurde der Rückweg angetreten.

Wir freuen uns auf die vielen geplanten Aktivitäten in 2019.

 


Sonntag, 18. November  

Naturschutzgebiet Sotten im Herbstnebel  

TP 9:15 Uhr Parkplatz am "Grünen Baum" in Eberbach, von dort mit PKW nach Neckarsteinach 

Neckarsteinach - Bannholzkreuz – Sotten – Mückenloch – Neckarsteinach  

Länge: 12 km, Gehzeit 3,5 Stunden;  R + Mittagseinkehr in Mückenloch  

Steigungen 123 m–253 m–319 m -253m-123m  

SW: Herbstliche Wälder, Dorf, offene Landschaft - Naturschutzgebiet Sotten   

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974  

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Ursprünglich wollten wir mit der S-Bahn von Eberbach nach Neckarhausen fahren und dort mit der Fähre auf die linke Neckarseite beim Neckarhäuserhof übersetzen. Dies hätte unser Startpunkt über den Steinernen Tisch und Naturschutzgebiet Sotten nach Mückenloch sein sollen. Die Fähre fährt aktuell aber nur unregelmäßig, weil ein Fährmann fehlt. So disponierten wir um und begannen die Wanderung in Neckarsteinach. 17 Wanderfreunde schritten im frühmorgendlichen Sonnenschein über die Schleuse und wanderten hoch nach Mückenloch. Unsere Wanderführerin, Ruth, gab in der anvisierten Gaststätte unsere Essenswünsche ab. Die Wirtsleute reservierten für uns und alles war bereit, als wir gegen 13:00 Uhr in der Gaststätte nach zwei Drittel unserer Wanderstrecke eintrafen. 

Die Sotten hat ihren Namen tatsächlich von sotten oder sieden. Hier oben wurde vor langer Zeit Hopfen angebaut. Hopfen sind zum Bierbrauen unbedingt erforderlich. Und Bier wird gesotten. Die Bierbrauerfamilie vom Neckarhäuserhof (später Palmbrau) baute den Hopfen an und brach aus dem namenlosen Bach im Winter Stangeneis. Den Eiskeller gibt es heute noch.

Die Sotten ist ein Naturschutzgebiet, das vielen Brutvögeln Heimat und Schutz ist. Laut NABU brüten 37 Vogelarten dort. Zugvögel halten zur Rast inne bevor sie die weite Reise in den Süden fortsetzen. 

Durch dichte Mischwälder wanderten wir hinab nach Mückenloch und kehrten ein. Gestärkt wanderten wir abwärts nach Neckarsteinach. Es war eine recht angenehme Wanderung über 12 km mit euch Wanderfreunden. Wir sehen uns bald wieder.

Eure Ruth 


Sonntag, 4. November  

Durch’s Felsenmeer  

TP 8:20 Bahnhof, VIAS nach Hetzbach  

Eberberger Felsenmeer – Krähberg – Reußenkreuz – Schöllenbach  

Länge: 17 km, Gehzeit 4,5 Stunden. S2  

Moderater Anstieg mit kurzem Steilstück: R+E  

Sw: Himbächel-Viadukt  

WF: Renate Walldorf, Tel. 06272 – 39 147  

Anmeldung bis 2. November erforderlich!  

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Zur Fahrt um 8:39 Uhr mit dem VIAS in den Odenwald nach Hetzbach trafen sich 17 froh gestimm-te Wanderer und Wanderinnen. Wie immer hatte unsere Wanderführerin, Renate Walldorf, alles bestens mit den Fahrkarten erledigt, so dass wir sorgenfrei starten konnten. Zunächst wanderten wir zum Himbächel-Viadukt, das von Mai 1880 bis November 1881 errichtet wurde. Die zehn Gewölbebogen  wurden mit aufwändigen Lehrgerüsten aus Holz hergestellt. Im Mai 1882 konnte das Viadukt in Betriebe genommen werden. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges konnte die Sprengung durch Pioniere der Wehrmacht verhindert werden. Einige mutige Dorfbewohner entfern-ten die bereits angebrachten Sprengladungen an den zwei mittleren Pfeilern. Unsere Wanderung führte durch bunten Herbstwald zunächst sanft ansteigend zum Ebersberger Felsenmeer.

Das Ebersberger Felsenmeer ist ein Naturdenkmal und befindet zwischen Ebersberg, Beerfelden-Hetz-bach und Bullau im mittleren Odenwald. Die quaderförmigen Felsen bestehen aus Sandstein, die durch Kieselsäure verfestigt sind. Die Quader sind teilweise ineinander verkeilt und häufig mit Moos über-wachsen. Nachdem wir dieses Abenteuer geschafft hatten, wanderten wir in Erwartung eines guten Mittagessens zum Reußenkreuz. Gestärkt wanderten wir weiter über den Krähbergtunnel zum kleinen Bahnhof in Schöllenbach. Die Wartezeit bis zur Abfahrt des Zuges nach Eberbach überbrückten wir in lustiger Runde und kamen angenehm müde nach Hause. Es war wieder ein erlebnisreicher Wandertag unter kompetenter Führung.


Sonntag, 14. Oktober  

Wir umrunden die Reißinsel  

TP 8:45 Uhr Bahnhof, Fahrt mit S-Bahn nach Mannheim.  

Hbf Mannheim – Altrheinarm Bellenkrappen – Waldpark – Reißinsel – Rheindamm  

Länge: 11 km, Gehzeit 3,5 Stunden  

Keine Steigungen, unebene Pfade im Naturschutzgebiet. R+E  

Sw: Naturschutzgebiet Reißinsel  

WF: Renate Walldorf, Tel. 06272 – 39 147  

Anmeldung bis 12. Oktober erforderlich!  

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Was gibt es Schöneres, bei viel Sonne und sommerlichen Temperaturen, als im Oktober durch die herbstliche Landschaft zu streifen und dabei die Natur mit ihrer leuchtenden Vielfalt zu bestaunen. So geschehen am letzten Sonntag auf einer der letzten Wanderungen der Eberbacher Ortsgruppe in diesem Jahr. Renate Walldorf führte an diesem Tag eine frohgelaunte Gruppe von 25 Teilnehmer kreuz und quer durch den naturbelassenen Waldpark Mannheims – die Reißinsel.

Viele Tiere und Pflanzen – auch solche die vom Aussterben bedroht sind – finden hier noch ihren idealen Lebensraum. Auf unserem ca. 12 km langen Wanderweg hatten wir glücklicher Weise keine Begegnung mit den sonst so gefährlichen Inselbewohnern à den Schnaken und Mücken. Dies hatten wir sicherlich der herbstlichen Jahreszeit und der konsequenten Schnakenbekämpfung zu verdanken.

Von „Vater Rhein“ der die Insel – sie ist ja eigentlich nur eine Halbinsel – auf eine Länge von knapp 5 km umschließt, führt derzeit auf Grund seines Wasserstandes ein kärgliches Dasein. So waren auch größere sonst mir Wasser gefüllte Flächen der Insel nahezu vollständig ausgetrocknet.

Ihren kulinarischen Abschluss fand diese Wanderung in der am Rheindamm gelegenen Gaststätte ESTRAGON.

Man kann nur sagen, danke Renate, es war………..

Wiederum eine gelungene und allseits begeisternde Wanderung

 


Sonntag, 23. September  

Panoramaweg über dem Sensbachtal  

TP 9:30 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw  

Sensbacher Friedhof- Reußenkreuz - Ober-Sensbach- Sensbacher Friedhof  

Länge: 17 km, Gehzeit: 4,5 Stunden; S3 – anspruchsvoll, steiler Anstieg: R  

Sw: Dorfbrunnen in Unter-Sensbach, Waldfriedhof  

WF: Wolfgang Mudra, Tel. 06263-33 99 591

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Eigentlich sollte die Wanderung über 17 km auf dem Panoramaweg oberhalb des Sensbachtals gehen, geführt von unserem allseits geschätzten Wanderführer Wolfgang Mudra. Doch – ausgerechnet an diesem Sonntag, dem 23. September 2018, verabschiedete sich ein wunderbarer Sommer und gab dem Herbst die Klinke in die Hand. Bei strömendem Regen und angekündigten Sturmböen ist es wenig ratsam so eine lange Strecke im Wald zu wandern. Erfahren und ortskundig plante unser Wolfgang Mudra um. Er bot eine Rundwanderung auf dem Boxberg auf der linken Neckarseite von Eberbach an. Es  kamen, außer dem Wanderführer noch zwei – dem Wetter trotzende – Wanderer zum Treffpunkt, um eine ausgiebige Wanderrunde mit schönem Weitblick auf den Neckar zu genießen. Die drei Tapferen erreichten ihr Zuhause bevor der Sturm losbrach. 


Sonntag, 9. September  

Eine Rundwanderung auf dem Winterhauch von Ort zu Ort  

TP 9:00 Uhr, P „Grüner Baum“ mit Pkw  

Oberdielbach – Waldkatzenbach – Strümpfelbrunn – Mülben - Weisbach – Oberdielbach  

Länge: 15 km, Gehzeit: 5 Stunden; S1 – ebene Wege: R  

Sw: Blick auf den Katzenbuckel mit 628 Metern höchste Erhebung des Odenwaldes  

WF: Rainer Klaus, Tel. 06274 – 14 27  

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Zu unserer Wanderung am Sonntag, 9. September 2018, fanden sich 18 Wanderer und Wanderinnen ein. In Fahrgemeinschaften fuhren wir nach Oberdielbach.  Es war noch recht kühl, aber die Sonne schien bereits wärmend auf uns und die herrliche Landschaft auf dem Winterhauch. Unser erstes Ziel war die 370 Jahre alte Linde in Waldkatzenbach. Diese wurde 1648 zum Ende des Dreißigjährigen Krieges mit sieben Setzlingen an dieser Stelle gepflanzt. Sieben Setzlinge, weil nur sieben Einwohner des Dorfes diese verheerende Kriegszeit überlebten. Mülben war das nächste Ziel. Der Kurpark lockte und das Schweinchen im Brunnentrog lachte mit uns. Kurz entschlossen kehrten wir zu Kaffee und Kuchen im Café Weiss ein. Unsere beiden Wanderführer, Rainer und Ingrid Klaus, führten uns durch die schon herbstlich anmutende Landschaft mit wunderbaren Aussichten, vorbei ein schwer tragenden Obst-bäumen. Es war eine gelungene Wanderung mit frohen Menschen. Kommt doch mal mit zu unserer  nächsten Wanderung am 23. September 2018.


 Sonntag, 19. August  

Geheimnisvoller Wolfsbrunnen  

TP 9:15 Uhr, Bahnhof, S-Bahn nach Neckargemünd  

Neckargemünd, Bahnhof – Linsenteicheck – Schweizerhang – Wolfsbrunnen – Bahnhof Schlierbach  

Länge 16 km, Gehzeit: 4,5 Std, S2, einige Anstiege: R  

Sw: Ausblicke ins Neckartal, Mordsteine, Wolfsbrunnen  

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974  

Anmeldung bis 17. August erforderlich!  

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An diesem sommerheißen Sonntag - mit mehr als 30 Grad Wärme - bewältigten wir unsere Wanderstrecke mit 21 Wanderer/innen. Wir fuhren mit der S-Bahn bequem nach Neckargemünd Bahnhof (125 Hm) und stiegen lang anhaltend hoch zum Linsenteicheck (330 Hm) und weiter über die Mordsteine (300 Hm) und Pfalzgrafenstein (360 Hm) zum Hohlen Kästebaum (440 Hm). Nach einer ausgiebigen Rast ging es wieder bergab zum Felsenmeer (400 Hm). Wir genossen herrliche Ausblicke in Richtung Ziegelhausen-Peterstal, bewunderten die Felsen und Steine, die wie von einem Riesen gewürfelt wirkten. Auf wunderbar weichen Naturpfaden stiegen wir hinab zum Schloß-Wolfsbrunnen (190 Hm). Die alte Mauer empfing uns als erstes, dann sahen wir den „Wolf“ im kleinen See und schon winkten uns große Sonnenschirme zu. Für uns waren schattige Plätze reserviert. Gemeinsam genossen wir diese willkommene Abkühlung. Wir gingen in lockeren Gesprächen durch Alt-Schlierbach abwärts zur S-Bahn-Haltestelle Schlierbach-Ziegelhausen (118 Hm) und fuhren zurück nach Eberbach. Es war ein schöner Tag in sehr netter Gemeinschaft. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Wanderung am Sonntag, 9. September 2018 (siehe Wanderplan).


 Sonntag, 5. August 

Auf dem Eselsweg – dem ehemaligen Salzhandelsweg

TP: 10 Uhr P „Grüner Baum“ mit Pkw  

Miltenberg – Kloster Engelberg – Miltenberg  

Länge: 12 km, Gehzeit: drei Stunden:S2 R+E  

Sw: Hunnenstein; Anlage des Franziskanerklosters Engelberg hoch über Großheubach  

WF: Manfred Killmaier, Tel. 0152-37 31 05 90

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Trotz hochsommerlichen Tagestemperaturen begaben sich 15 Wanderer/-innen auf die hoch über dem Maintal verlaufende letzte Etappe des "Eselsweg". Die von Manfred Killmaier geführte - auf ca. 8km gekürzte - Tour ging vom Parkplatz beim Kloster Engelberg  über einen schattigen mit geringer Steigung verlaufenden Waldweg - gesäumt von zahlreichen Bildstöcken - zur Maria Hilf Kapelle.

Der Eselsweg zählt zu den Altstraßen, die über viele Jahrhunderte große Bedeutung hatten. Auf dieser "Straße" tummelten sich Krieger, Kaufleute, kaiserliche Kuriere, Bischöfe, Grafen, Ritter, Bauern und Handwerker.

Bekannt und berühmt gemacht haben ihn aber die Orber Salzkarawanen mit ihren Esel, die mit schweren Salzsäcken beladen hier früher entlang zogen und so diesem Weg seinen Namen gaben.

Der Eselsweg ist über 100 km lang und verläuft von Schlüchtern nach Großheubach.

Die ursprünglich in die Wandertour eingeplanten rund 600 Stufen hinauf bis kurz vor das Kloster Engelberg wurden gestrichen. Die Anfahrt auf die hoch gelegenen Parkplätze des Klosters war leichter zu bewältigen. 

In der Klosterschenke fand diese, den hochsommerlichen Temperaturen angepasste Wanderung, ihren Abschluss. 


Sonntag, 22. Juli

Sternwanderung des Bezirks 9

TP 9:15 Uhr, Bahnhof Eberbach, mit S-Bahn nach Neckargemünd  

Gewandert wird über Kleingemünder Streuobstwiesen – Bliggerlinde – Schwalbennest – Hinterburg – Mittelburg – nach Neckarsteinach 

Länge: 12 km, Gehzeit: 3,5 Stunden, S2, R+E  

Sw: Burgen und Altstadt Neckarsteinach  

WF: Ruth Schätzle-Schneider, Tel. 06271-944 974  

Anmeldung bis 20.Juli erforderlich! 

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Wir traten unsere Wanderung an über die Streuobstwiesen in Kleingemünd zu den vier Burgen in Neckarsteinach an. Bei wunderbarem Sommerwetter stiegen wir stetig bergauf. Ruth – unsere Wanderführerin an diesem Tag – erklärte uns, dass die Streuobstwiesen eine Kulturlandschaft sind – also von Menschenhand geschaffen. Es dürfen nur sehr eingeschränkt Pestizide und Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Sehr schön konnten wir die Weidelandschaft betrachten, die zu Streuobstwiesen gehört.

An der Bligger-Linde erzählte uns Ruth von dem 1653 im Mannesstamme ausgestorbenen Geschlecht der Bligger, die sich später Landschaden nannten. Die jüngste Burg ist die Schadeck – im Volksmund auch Schwalbennest genannt. Diese Burg steht auf dem Ochsenkopf, die anderen drei Burgen stehen auf der Bergzunge des Riegelsberges, der von der Steinach begrenzt ist. An der Hinterburg, die die älteste der vier Burgen sein soll, teilt/scheidet sich der Berg vom Ochsenkopf zum Riegelsberg. Deshalb – so sagen die Historiker – nannten sich die Bligger später Landschaden. 

Bei der katholischen Herz-Jesu-Kirche und der evangelischen Kirche  steht der Kirchenbrunnen. Dieser Brunnen hieß früher Burgbrunnen. Vor einigen Jahren wurde tief in den Brunnenschacht gegraben. Dabei kam ein 1,60 m hoher Durchgang ans Licht, der direkten Zugang zur Mittelburg hat. Deshalb geht man davon aus, dass alle vier Burgen durch diesen oder einen weiteren unterirdischen Gang miteinander verbunden sind. 

Unsere Gruppe aus Eberbach war 20 Wanderer stark - darunter auch Gäste aus Sachsen-Anhalt. In einer Gaststätte in Neckarsteinach fanden sich vier Ortsgruppen des Bezirks Neckartal zusammen. Mehr als 50  Wanderer, mit dabei ein äußerst "geduldiges Hundemädchen", stärkten sich in der Gaststätte mit einem reichlichem Mittagessen. Es wurden zahlreiche Ehrungen ausgesprochen.  Die neue Vorsitzende des Bezirks Neckartal, Erika Freifrau von Landenberg, konnte hierbei ihre Führungsstärke unter Beweis stellten. 

Erneut ein gelungene Wanderung in netter Gesellschaft. Kommt bald mal wieder mit.