Geplante Kulturfahrten in 2019

(letzte Kulturfahrten in 2018 siehe am Ende dieser Seite)


 

Nachstehend globale Übersicht über die in diesem Jahr geplanten Kulturfahrten.

Detailinformationen hierzu werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Donnerstag, 14. Februar

 

Hirschhorn - Langbein-Museum

 

Einkehr evtl. im Stadtcafé

 

Organisation u. Durchführung: Renate Walldorf 

 

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Donnerstag, 21.März

 

Erbach - Schlossführung evtl. kombiniert mit Führung der Stadtkirche,

 

Einkehr in einer Gaststätte

 

Organisation u. Durchführung: Renate Walldorf 

 

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Donnerstag, 11. April

 

Heidelberg – Kostümführung im Schloss

 

Einkehr evtl. in Gaststätte „Schnookeloch“

 

Organisation u. Durchführung: Ruth Schätzle-Schneider 

 

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Donnerstag, 9. Mai

 

Wiesbaden - mit Fahrt mit der „THermine“ (Stadtbesichtigungsbahn)

 

Einkehr in einer Gaststätte

 

Organisation u. Durchführung: Gerlinde Sigmund, Ruth Schneider-Schätzle und einer Wiesbadenerin

 

www.youtube.com/watch?v=y6qgBWJozrY 

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Donnerstag, 27. Juni

 

Heidelberg - Führung im Botanischen Garten im „Neuenheimer Feld“

 

Einkehr (steht noch nicht fest)

 

Organisation u. Durchführung: Ruth Schätzle-Schneider 

 

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Donnerstag, 12. September

 

Wissembourg - mit Bähnlefahrt

 

Einkehr in einer Gaststätte

 

Organisation u. Durchführung: Ruth Schätzle-Schneider 

 

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Donnerstag, 10.Oktober

 

Waldbrunn/Mülben – Besichtigung der Stutenmilchfarm

 

Einkehr in einer Gaststätte

 

Organisation u. Durchführung: Renate Walldorf und Ruth Schätzle-Schneider


Hinweise zu den Kulturfahrten: 

Zuzüglich zu den vorgenannten Kosten werden von Nichtmitglieder drei Euro erhoben. Bei kurzfristiger Abmeldung (am Tag vor der Veranstaltung oder am Morgen des Veranstaltungstags) oder bei Nichterscheinen sind die Kosten für Führung und Bahnfahrt zu entrichten, da die Fahrkarten jeweils mindestens einen Tag vor dem Termin gelöst werden.


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Durchgeführte Kulturfahrten in 2018


Donnerstag, 15.November

zur Back-Kultur bei der K&U Bäckerei in Mannheim

(diese Kulturfahrt musste leider abgesagt werden)

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 Donnerstag, 18. Oktober 2018

Kulturfahrt nach Seligenstadt - TP: 8:15 Uhr Bhf Eberbach

Ursula Wieder führt uns nach Seligenstadt. Abfahrt mit VIAS um 8:39 auf Gleis 5. Umsteigen in Groß-Umstadt Wiebelsbach.

10:09 Uhr Ankunft in Seligenstadt

Seligenstadt am Main war in karolingischer Zeit von großer Bedeutung. Um mehr darüber zu erfahren, erhalten wir eine zweistündige Stadtführung, ausgehend vom Marktplatzbrunnen unter dem Motto: Seligenstadt entdecken. Anschließende Einkehr im Restaurant Alte Schmiede.

16.20 Uhr Rückfahrt mit VIAS nach Eberbach (17:20 Uhr Umstieg in Groß-Umstadt Wiebelsbach)

18:18 Uhr Uhr Ankunft in Eberbach 

Kosten: Fahrtkosten und Kosten für die Stadtführung anteilig 

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Diese Kulturfahrt gab uns die Gelegenheit, Seligenstadt am Main kennenzulernen. Früh am Morgen trafen sich 19 Teilnehmer am Bahnhof in Eberbach, um mit der VIAS nach Seligenstadt zu fahren. Nach einer störungsfreien Fahrt durch herbstliche Landschaften in sanftem Sonnenschein gingen wir gemeinsam zum Marktplatz von Seligenstadt. Hier wurden wir von einer sehr netten, kompetenten Stadtführerin erwartet, die uns die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt näherbrachte. Wir erfuhren einiges über Barbarossa und Einhard, einem auch für Seligenstadt bedeutenden fränkischen Gelehrten und Autor. Unsere Stadtführerin erklärte uns den Kinderbrunnen und verwies auf die besondere Lage der Stadt; mainmittig verläuft die Hessisch-Bayerische Landesgrenze. Dem ausgiebigen Mittag-Essen in einer Gaststätte am Marktplatz folgte ein Stadtbummel durch das Mainstädtchen. Nach Kaffee und Kuchen in der wärmenden Sonne ging es zurück nach Eberbach. 

Es ist wirklich schön, so einen entspannten Tag mit neuen Eindrücken, aufgefrischtem Wissen und freundlich zugewandten Menschen zu verbringen. 

Herzlichen Dank an Ulla Wieder für die Organisation und Durchführung dieser Fahrt. 

Kommen Sie doch einmal mit. Mehr zu unseren Aktivitäten auf dieser Seite.


 Donnerstag, 06. September

Kulturfahrt nach Heilbronn - TP 9:15 Uhr Bhf Eberbach. 

Wir fahren mit der S-Bahn nach Heilbronn (Umstieg in Neckarelz) und anschließend mit der Stadtbahn zum Haltepunkt Rathaus. Gegenüber befindet sich die Kilianskirche mit dem Landsknecht auf der Kirchturmspitze. Im Volksmund sagt man: „Das Männle steigt erst herunter, wenn die Heilbronner nicht mehr streiten“. Doch weshalb steht der Landsknecht überhaupt auf der Kilianskirche? 

11:00 Uhr Kirchenführung ca. 1,5 Stunden

Wer möchte, kann anschließend den Turm besteigen und die Aussicht auf das Heilbronner Land genießen. Anschließend gehen wir gemütlich zum Wirtshaus Lehner’s.

15:15 Uhr Rückfahrt mit der Regionalbahn

15:42 Uhr Ankunft in Eberbach


Interessierte Wanderfreunde trafen sich letzten Donnerstag zu einer weiteren Kulturfahrt nach Heilbronn. Dort trafen wir unseren Stadtführer, der uns die Besonderheiten der Kilianskirche zeigte und erklärte. Um 1100 wurde die Kirche das erste Mal erwähnt als romanische Michaelskirche. Herausragend ist noch heute der stolze Westturm, den ein Stadtsoldat, das „Männle“ abschließt. Dieses Männle zeugt vom Bürgerstolz der Reichsstadt Heilbronn. Er blickt nach Speyer und wehrt mit seiner Hellebarde nach den katholischen Kirchenherren dort. Der Volksmund von Heilbronn sagt, das Männle steigt erst vom Turm herunter, wenn die Heilbronner nicht mehr streiten. Diese Streitbarkeit findet auch Niederschlag in verschiedenen Abbildungen aus Stein am Eingang zur Kirche und oben am Turm. Am 4. Dezember 1944 wurden durch Luftangriffe der Alliierten große Teile der Kilianskirche und fast die gesamte Altstadt vernichtet. Die Figuren des Hochaltars waren ausgelagert im Salzbergwerk Heilbronn und Kochendorf, die Altarflügel waren feuerfest verwahrt. Der Rest des kostbaren holzgeschnitzten Altars wurde ein Raub der Flammen. Am 17.11.1974 war der gesamte Wiederaufbau der Kilianskirche abgeschlossen. Einige aus der Gruppe stiegen hoch hinauf über die Dächer von Heilbronn und erreichten beinahe das Männle auf dem Turm. Im Jahre 1632 starb Ritter Friedrich III. (der letzte Ritter von Hirschhorn) in Heilbronn, kurze Zeit nach dem Tode seines jüngsten Sohnes, der noch ein Säugling war. Ritter Friedrich III. und seine zweite Ehefrau hatten zusammen mit dem kleinen Kind Schutz in der Stadt Heilbronn erhalten. Sie mussten aus Hirschhorn in den Wirren des 30jährigen Krieges flüchten. 1880 wurden die beiden Särge in der Kilianskirche bei Restaurierungsarbeiten entdeckt.  
Wir freuen uns auf unsere nächste Kulturfahrt am Donnerstag, 18. Oktober 2018, die uns nach Seligenstadt führen wird (hierzu siehe auch vorstehender Hinweis).


Donnerstag, 21. Juni

Afrikanische Savannenlandschaft in der Pfalz

 Besuch der Straußenfarm Mhou in Rülzheim mit Führung

Treffpunkt:  8:15 Uhr, Bahnhof Eberb., 8:29 Uhr mit S-Bahn über Mannheim

                                     und Germersheim nach Rülzheim

 Ablauf:        20 Minuten Fußweg zur Straußenfarm. Einkehr im Farmhaus.

                     13:30 Uhr Beginn der etwa einstündigen Führung.
                     Anschließend Möglichkeit zum Kaffee-Trinken auf der Terrasse

                     Einkaufen im Laden, Spaziergang im Außengelände.
                      15:20 Uhr - 20 min Fußweg zurück zur S-Bahn
Rückfahrt:   15:49 Uhr Rückfahrt nach Eberbach, Ankunft Eberb. 18:28 Uhr

 Kosten:       Bahnfahrt + Eintritt € 5,50 / Person mit Führung in der Gruppe 


Pünktlich fanden sich am Donnerstag, 21. Juni 2018, 25 Teilnehmer ein, um einen erlebnisreichen Tag in netter Gesellschaft zu erleben. Trotz Warnungen der DB über Störungen im Bahnverkehr ab Mannheim, klappten alle Anschlüsse gut. Vor der Führung durch die Straußenfarm Mhou genossen wir ein ausgiebiges Mittagessen im Freien unter Sonnenschirmen. 

Während der Führung durften wir ein Straußenei in Händen halten. Es ist erstaunlich groß, fühlt sich sanft und doch stark an. Wenn es Zeit ist, dass die Straußenküken schlüpfen, hört man leise Knack- und Kratzlaute. Dem Küken schwillt der Nackenmuskel an. Der Strauß hat zwei Zehen an jedem Fuß. Wobei der linke Fuß keine Nägel hat. Am rechten Fuß befindet sich an der großen Zehe ein recht starker Nagel. Das Küken drückt mit Hilfe des angeschwollenen Nackenmuskels und dem Nagel am rechten Füßchen, das es in Kopfhöhe bewegt, die Eierschale auf. Auch die Beine der Strauße sind interessant zu betrachten. Der Strauß läuft praktisch auf den Zehenspitzen. Verwundert war ich über die Ferse, die ich als Knie gedeutet hatte. Dieses „Knie“ knickt allerdings nach hinten. Was wir als Knie zu erkennen glauben, ist die Ferse. Das Knie ist die Hüfte. Es gibt also den Oberschenkel, so wie wir Menschen ihn haben nicht beim Straußen. Eine enorme Muskelkraft zeichnet den Strauß aus. Die kleinen wuscheligen Ohren kann man gut erkennen, wenn man der Augenlinie nach außen folgt. Ein männlicher Strauß, der gut zu erkennen ist, weil ihn schwarze Federn schmücken, hat meistens drei Weibchen. Es gibt noch so viel zu berichten, dass es dieses Forum sprengen würde. Wir führen nach diesem ereignisreichen Tag zurück nach Eberbach und freuen uns auf die nächste Kulturfahrt.